Gaimersbühel ~ "Raum zum Sein" ~ Kleines Paradies 

Seminar-, Selbstversorger- und BioHof 

~ Gaimersbühel ~ 

In den magischen Raunächten des Jahres 2012 haben wir erfahren, dass der Gaimersbühel uns Raum zum Sein bieten wird.  Ein Jahr später sind wir hier eingezogen...

Hätten wir nicht unsere klare Vision gehabt, wären wir wohl oft verzweifelt, denn die ersten Jahre reihte sich Baustelle an Baustelle. 

Doch nun sind wir hier. Und die Vision ist wahr geworden. Raum zum Sein zu bieten für all die Menschen, die dies möchten.

Immer noch sind wir den Ahnen und Hütern dieses wundervollen Platzes dankbar, dass wir hier leben und wirken dürfen. 

In diesem kleinen Paradies

leben wir aktuell zwei, die drei Kinder sind bereits flügge geworden und ausgezogen.
Doch ganz allein sind wir hier nie... Je mehr unser Garten, die Obstbäume, Hecken und der Teich eingewachsen sind, desto mehr Tiere haben sich hier auch wieder eingefunden... Im Sommer ist jeder Morgen, jeder Abend ein Geschenk und von einem Konzert begleitet. Beim Schwimmen im Teich kann es gut sein, dass die Ringelnatter nebenher schwimmt. Beim Unkrautjäten im Mai umhüllt der Rosenduft den ganzen Garten. Das Grün ist nicht nur grün, sondern grüüüüüüngrüngrünund grün. Im Sommer bunte Wiesen, der Geruch von Heu... unglaubliche, herrliche Wolken- und Gewitterschauspiele, Regen und Sonne, Regenbogen...  Das gelbe Gras in der Spätsommerhitze... im Herbst die aufsteigenden Nebel, die Blätter, der Sturm... im Winter die Stille und manchmal auch Einsamkeit. "Höhlentage" am Kaminofen, manchmal auch Höhlenwochen.

Als Haustiere gibt es 4 Katzen, eine Hündin, einige Hühner, die immer wieder auch Singerl großziehen und natürlich auch Giggerl, die munter krähen. Dazu haben wir 10 Mutterschafe und einen Bock, entsprechend auch jedes Jahr einige Lämmer. Achja und etliche zig tausend fleißige Bienenmädels. 

So ein Hof ist Arbeit und Freude - mit den Jahreszeiten gehen - die Hochs und Tiefs des Wetters und der eigenen Gefühligkeiten bestimmen Jahr und Tag und es ist schön, wenn wir uns diesen hingeben können. Es gelingt mal mehr, mal weniger...

Große Dankbarkeit erfüllt uns,

dass wir so leben können, inmitten dieser Fülle.

Die hofeigenen Produkte versorgen uns mit vielem, meist sehr gut und Überschüsse geben wir auch gern weiter. 

Wir haben idR eigenen Dinkel und Hafer, Kartoffeln und saisonales Gemüse,
Honig und  Eier. Kräutertees und Essenzen, Beeren und Obst. Nüsse.
Wolle, und - ja - auch Fleisch und
Felle von den Schafen. 

Silkes Reich ist der Gemüse- und Kräutergarten. Sie stellt Marmeladen, Kompotte und Kräuterauszüge her, aus denen dann Salben und Seifen entstehen, manchmal auch Hydrolate sowie Tees, Räucherbündel und -mischungen. 

Stefan ist der Mann für die Tiere und die Arbeit mit den großen Maschinen und eben die Dinge, wofür es männliche Kraft braucht. Auch versorgt er die Bienen. 

Danke!

Hier "Raum zum Sein" 

auch für andere Menschen anzubieten war von Anfang an in unserm Sinne. Der Seminarraum und viele wunderschöne Plätze auf dem Gelände stehen für Veranstaltungen zur Verfügung. 

Doch ist die Form und Umsetzung noch nicht ganz klar. Einen Platz zu hüten heißt auch , achtsam mit den eigenen Energien zu sein. Gerade wenn man sehr feinfühlig ist. Im Laufe der ersten Jahre ist uns klar geworden: Nicht jeder passt mit jedem zusammen. Eine enge Gemeinschaft braucht mehr als ein Konzept. Den Stamm zu finden, ist eine interessante Aufgabe, so es denn wirklich die Aufgabe ist. Was wissen wir schon?

Ich weiß, dass ich nichts weiß.

Das Leben, der Wandel, die Zeit möge Klarheit bringen. 

Aho.

 

Es folgt eine kleine Bildergalerie zu Ehren unseres Platzes...